Wie lernt man, eigene Bedürfnisse zu erfühlen und erfassen? (Denn, extra für Männer: Fühlen und Denken ist zweierlei, und der Ausdruck von Gefühlen enorm wichtig!)
Wie definiert sich Mann durch seine Rolle über die Jahrhunderte?
Wo liegt der urprinzipielle Bezug zum „Mannsein“?
Dürfen Männer Probleme haben?
Und darüber hinaus über ihre Probleme berichten, sprechen, reflektieren?
Ist es für einen Mann schandhaft „zu versagen“?
Wie oder wodurch erfolgt eine Rückholung der Männlichkeit?
Worin liegt Männlichkeit begründet? (Mythen, Traditionen, etc.)
Wie bzw. wodurch wird sie in der Folge definiert?
Was überhaupt macht einen Mann aus und in welchem Sinne?
Was kann Mann von Frau lernen und umgekehrt?
Die Seele des Mannes – vergessen oder unmodern?
Ethik und Moral – Märchen aus anno dazumal?
Auch Männer hatten es ebenso wie wir Frauen noch niemals leicht gehabt, nur lernten sie anders damit umzugehen. Obwohl, das Übergehen oder Wegleugnen von Unannehmlichkeiten und Problemen sollten vielleicht nicht unter Umgang eingereiht werden. Und genau da beginnt das Problem. Es betrifft die Wahrnehmung des Einzelnen durch die Gruppe im Allgemeinen und die aus ihr stammenden Anforderungen an den Mann. Gemeinhin wurde bislang nicht genug darüber reflektiert, wie Männer sich der neuen emanzipierten Frau gegenüber verhalten könnten, wie sie ihr begegnen sollten, etc. Männer tragen ja seit Jahrtausenden die Tendenz inne, dass Frau im Augenblick nur spinnt und sich das schon wieder legen würde – so weit verbreitete Anschauungen zum Thema Emanzipation. Und Themenkreise gibt es dazu unerschöpflich viele.
Wohlan Du Mann, willst Du Dich nun auch einmal emanzipieren?!
Oder ist das Loslassen von Altstrukturen wirklich gar so schwer?!
Ich meine wohl, dass es einen Versuch wert wäre sich den neuen – seit ca. einem halben Jahrhundert bestehenden – Fakten und Richtlinien, sowie Veränderungen anzupassen oder wenigstens sich aktiv damit auseinander zu setzen und sich neu daraus zu schöpfen!
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